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Frauen in der Infektionsforschung sichtbar machen

7. Netzwerktreffen von Infect-Net fand in Würzburg statt

RNA in der Infektionsforschung stand im Fokus des siebten Netzwerktreffens von Infect-Net, dem Verband Deutscher Infektionsforscherinnen. Die Veranstaltung fand am 22. und 23. September am Helmholtz-Institut Würzburg (HIRI) statt und brachte mehr als 60 Wissenschaftlerinnen auf dem Medizin-Campus zusammen.

Eröffnet wurde das Treffen von den Organisatorinnen Franziska Faber, assoziierte Gruppenleiterin am HIRI und Professorin an der Universität Würzburg, Stefanie Kampmeier, Institutsvorstand der Zentralen Einrichtung für Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Würzburg und Professorin an der Universität Würzburg, sowie Gabriele Pradel, Infect-Net-Gründerin und Professorin an der RWTH Aachen.

Den wissenschaftlichen Auftakt bildete der Keynote-Vortrag von Katharina Höfer von der Universität Regensburg über kovalente RNA-Protein-Netzwerke bei Phageninfektionen. In den anschließenden Vorträgen griffen Wissenschaftlerinnen aus Würzburg und Bonn weitere aktuelle Themen der Infektionsforschung auf.

Neben den wissenschaftlichen Beiträgen bot das Netzwerktreffen zahlreiche Gelegenheiten für fachlichen und persönlichen Austausch. Im Rahmen des Formats „Meet the PI“ hatten Nachwuchswissenschaftlerinnen die Gelegenheit, erfahrenere Kolleginnen um Karrieretipps zu bitten. Beim „World Café“ konnten die Teilnehmerinnen eigene Themen einbringen und gemeinsam diskutieren.

Der zweite Veranstaltungstag begann mit einem Vortrag von Claudia Peus vom Institute for LifeLong Learning der Technischen Universität München zum Thema „Altersspezifische Herausforderungen für Wissenschaftlerinnen“, an den sich eine Podiumsdiskussion anschloss. Moderiert wurde dieser Programmpunkt von Gabriele Pradel.

Den Abschluss des Netzwerktreffens gestaltete Lisa Tölle von der Pädagogischen Hochschule Freiburg mit einer interaktiven Session von Moms@Science. Die Initiative setzt sich dafür ein, die Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen mit Kindern zu erhöhen und ihre Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Das Event wurde vom Universitätsklinikum Würzburg, der Universität Würzburg und dem Sonderforschungsbereich DECIDE unterstützt.

Über Infect-Net

Der Verband deutscher Infektionsforscherinnen e.V. bzw. Infect-Net setzt sich dafür ein, Frauen in der Infektionsforschung in Deutschland nachhaltig zu vernetzen und ihre Expertise sichtbar zu machen. Infect-Net will erreichen, dass Infektionsforscherinnen stärker wahrgenommen, als Expertinnen selbstverständlich angefragt und in der Wissenschaftspolitik gehört werden. Damit trägt der Verband zu einer geschlechtergerechten Wissenschaftskommunikation und zu einer besseren Sichtbarkeit von Forschung bei, die unsere Gesundheit schützt.

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