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Führungskräfte für die RNA-basierte Medizin der Zukunft

Wir stellen unsere RNAmed-Studierenden vor

 

Das Graduiertenprogramm „RNAmed – Future Leaders in RNA-based Medicine“ verfolgt einen multidisziplinären Ansatz, um Doktorand:innen die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für eine Karriere auf dem sich rasant entwickelnden Gebiet der RNA-basierten Medizin zu vermitteln.

Derzeit sind 12 Promotionsstudierende in Würzburg, München und Regensburg in dem vom Elitenetzwerk Bayern geförderten Programm eingeschrieben.

Unsere RNAmed-Studierenden

Brent Cuveele

Brent Cuveele erwarb seinen MSc in Biomedizinischen Wissenschaften und Tropen- und Infektionskrankheiten an der Universität Antwerpen (Belgien). Sein Interesse an RNA-Biologie und RNA-basierter Medizin verstärkte sich während seiner Masterarbeit in der Gruppe von Dr. Michalis Kotsyfakis am Institut für Parasitologie in der Tschechischen Republik. Seine Promotion in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Gunter Meister an der Universität Regensburg im Rahmen des Graduiertenprogramms „RNAmed – Future Leaders in RNA-based Medicine“ gibt ihm nun die Möglichkeit, das faszinierende Gebiet der RNA-Biologie weiter zu erforschen und zu studieren.

Nikolai Diukarev

Nikolai Diukarev schloss 2019 sein Studium der Grundlagen- und angewandten Chemie an der Staatlichen Universität Tomsk (Russland) mit einem MSc ab. Anschließend sammelte er Berufserfahrung in der akademischen Forschung und in der Industrie. Für sein Promotionsstudium wechselte er in die Carell-Gruppe an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Derzeit beschäftigt er sich im Rahmen des Graduiertenprogramms „RNAmed - Future Leaders in RNA-based Medicine“ mit präbiotischer Chemie, indem er chemische Pfade erforscht, die die Entstehung der ersten Bausteine des Lebens, wie Aminosäuren, Purine und Pyrimidine, erklären könnten.

Anna Fürst

Anna Fürst studierte Molekulare und Industrielle Biotechnologie an der Technischen Universität München. Im Jahr 2020 wechselte sie als Masterstudentin zur Stammzellplattform der ISAR Bioscience GmbH. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Masterarbeit mit dem Titel „Generation of a human model of juvenile idiopathic arthritis using stem cell and CRISPR-Cas9 technologies“ setzte sie ihre Arbeit bei ISAR Bioscience fort, wo sie kürzlich auch ihre Promotion im Rahmen des Graduiertenprogramms „RNAmed – Future Leaders in RNA-based Medicine“ begann. Sie arbeitet an der Erzeugung und Charakterisierung von Modellen entzündlicher Erkrankungen, die aus menschlichen induzierten pluripotenten Stammzellen (hiPSCs) abgeleitet werden. Ihr Promotionsprojekt befasst sich insbesondere mit der Rolle von Makrophagen bei Morbus Crohn. Mithilfe von CRISPR-Cas9 erzeugt sie hiPSC-Linien mit Knockout-Gen(en), die sie dann in Makrophagen differenziert. Der Phänotyp und die Identität dieser Zellen werden schließlich in einer Vielzahl von Funktions- und Charakterisierungstests analysiert und mit menschlichen Primärproben verglichen. Die laufenden Messungen konzentrieren sich auf entscheidende Makrophagenfunktionen wie Phagozytose, Zellmigration und Zytokinsekretion sowie auf die Analyse der Makrophagenidentität durch Markerexpression auf RNA- und Proteinebene. Die generierten Modelle sollen perspektivisch für die Therapieentwicklung genutzt werden.

Giorgia Gerolimetto

Giorgia Gerolimetto absolvierte ihr Studium der Pharmazeutischen Chemie und Technologie an der Universität von Triest (Italien) im März 2022. Ihre Ausbildung und ihr beruflicher Werdegang umfassen Erfahrungen sowohl im akademischen als auch im industriellen Umfeld. Nachdem sie in der Abteilung für Forschung und Entwicklung im Bereich Formulierung bei Alfasigma S.p.A. in Rom (Italien) gearbeitet hatte, trat sie als Doktorandin der Gruppe von Prof. Dr. Dr. Meinel bei, um ihre Kenntnisse in der Formulierungsforschung weiter auszubauen. Derzeit beschäftigt sie sich im Rahmen des Graduiertenprogramms „RNAmed – Future Leaders in RNA-based Medicine“ mit der Untersuchung von Lipid-Nanopartikeln für die Bereitstellung von mRNA-Therapeutika.

Charlotte Kamm

Charlotte Kamm beendete im Dezember 2022 ihr Masterstudium der Molekularen Biowissenschaften an der Universität Heidelberg. Für ihre Masterarbeit schloss sie sich dem Beisel-Labor am Helmholtz-Institut Würzburg an und erforschte einen neuartigen Gen-Editor in E. coli. Im Rahmen des Graduiertenprogramms „RNAmed – Future Leaders in RNA-based Medicine“ setzt Charlotte ihre Arbeit im Beisel-Labor seit März 2023 als Doktorandin fort. Ihre derzeitige Forschung konzentriert sich auf die Charakterisierung und das Engineering von DNA-modifizierenden Proteinen für Anwendungen zur Genom-Editierung.

Pranjal Meel

Pranjal Meel erhielt ihren Doppelabschluss (BSc und MSc) in Biowissenschaften vom Indian Institute of Science Education and Research, Mohali (ISER Mohali), Indien, im Juni 2023. Im Rahmen ihrer Masterarbeit am IISER Mohali beschäftigte sie sich mit der Zellbiologie von RNA-Viren. Im Oktober 2023 wechselte sie in das Labor von Prof. Dr. Utz Fischer, um dort zu promovieren. Aktuell erforscht sie im Rahmen des Graduiertenprogramms „RNAmed – Future Leaders in RNA-based Medicine“ die Transkriptionsmaschinerie von Pockenviren.

Sarah Nentwich

Sarah Nentwich absolvierte ihren MSc an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Biotechnologie/Biopharmazeutischer Technologie. Im Rahmen ihrer Masterarbeit am Leibniz-Institut für Virologie in Hamburg beschäftigte sie sich mit Strukturanalysen humaner Papillomviren mittels Massenspektrometrie. Im März 2023 schloss sie sich der Vogel-Gruppe am Helmholtz-Institut Würzburg als Doktorandin an, um programmierbare Antibiotika auf der Basis von Antisense-Oligonukleotiden (ASOs) im Rahmen des Graduiertenprogramms „RNAmed – Future Leaders in RNA-based Medicine“ zu erforschen.

Stina Rademacker

Stina Rademacker studierte Pharmazie in Münster und schloss ihr Studium 2020 ab. Nach einem Praktikum bei der Bayer AG in der Biotech-Gruppe der Abteilung Manufacturing Science and Technology und einem Praktikum in der Birken-Apotheke in Köln erhielt sie 2021 die Approbation als Apothekerin. Seit November 2022 arbeitet sie in der Arbeitsgruppe von Prof. Olivia Merkel im Rahmen des Graduiertenprogramms „RNAmed – Future Leaders in RNA-based Medicine“ und beschäftigt sich derzeit mit dem pulmonalen RNA-Transport mittels Lipid-Nanopartikeln.

Mario Seimel

Mario Seimel hat sein Studium der Molekularen Mikrobiologie an der Universität Regensburg im Juli 2023 mit einem MSc abgeschlossen. Für seine Masterarbeit kam er an das Grohmann-Labor, wo er an der Adaption von CRISPR-Cas forschte. Im Rahmen des Graduiertenprogramms „RNAmed – Future Leaders in RNA-based Medicine“ setzt er seine Arbeit dort als Doktorand fort. Seine aktuelle Forschung konzentriert sich auf CRISPR-Cas9 und die Weiterentwicklung seines Potenzials in der Medizin.

Sinem Sürmeli

Sinem Sürmeli absolvierte ihr Masterstudium in Pharmaceutical Biotechnology an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Während ihres Masters konzentrierte sie sich auf die Anwendung von CRISPR-Werkzeugen an Organoiden von Patient:innen zur Verbesserung personalisierter Chemotherapien. Sie glaubt fest an das Potenzial von CRISPR-Werkzeugen für die klinische Anwendung und möchte dazu beitragen, dass diese Tools zukünftig in großem Umfang in Kliniken eingesetzt werden. Ihr besonderes Interesse gilt dabei ihrer Anwendung in anspruchsvollen Organen wie dem Herzen. Im März 2023 begann sie ihre Promotion an der Technischen Universität München im Rahmen des Graduiertenprogramms „RNAmed – Future Leaders in RNA-based Medicine“.

Chrisoula Tahtsidou

Chrisoula Tahtsidou absolvierte ihr Masterstudium der Pharmaceutical Sciences an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Derzeit promoviert sie im Rahmen des Graduiertenprogramms „RNAmed – Future Leaders in RNA-based Medicine“ in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dr. Stefan Engelhardt am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Technischen Universität München. Die Atemwegserkrankung COPD ist weltweit die dritthäufigste Todesursache. Angesichts dieses dringenden medizinischen Bedarfs konzentriert sich ihr Promotionsprojekt auf die Erforschung von microRNAs in alveolären Makrophagen als potenzielle therapeutische Ziele bei COPD.

Xiaoxuan Wang

Xiaoxuan Wang hat jeweils einen Bachelor-Abschluss in Chemieingenieurwesen und Angewandter Chemie von Universitäten in China und Deutschland. Sie schloss ihr Masterstudium in Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab. In ihrer Forschung beschäftigte sie sich vor allem mit physikalisch-chemischen Charakterisierungstechniken, wobei sie sich in ihrer Masterarbeit auf die Charakterisierung und Anwendung von Polyplexen für den Transport von siRNA konzentrierte. Im Rahmen des Graduiertenprogramms „RNAmed – Future Leaders in RNA-based Medicine“ promoviert Xiaoxuan Wang seit März 2023 unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Lorenz Meinel. Ihre gegenwärtige Forschungsarbeit befasst sich mit der Erforschung der strukturellen Aspekte von Lipid-Nanopartikeln für den RNA-Transport und zielt darauf ab, die Mechanismen aufzudecken, die deren Wirksamkeit bestimmen.

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