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Über uns

Als erste Forschungseinrichtung weltweit, die sich ausschließlich der Rolle von Ribonukleinsäuren (RNA) in Infektionsprozessen widmet, haben wir einiges zu erzählen. Verschaffen Sie sich nachfolgend einen Überblick darüber, was zu unserer Gründung geführt hat, in welches Forschungsumfeld wir eingebettet sind und wie weit wir seit unserer Gründung im Mai 2017 gekommen sind.

WER WIR SIND

 

Zunehmende Antibiotika-Resistenzen, chronische Infektionen und neu auftretende Krankheitserreger stellen starke Herausforderungen für das Gesundheitssystem dar.

Während in den letzten Jahren die zentrale Bedeutung von RNA in regulatorischen und sensorischen Zell-Prozessen deutlich wurde, ist ihre Rolle bei Infektionsprozessen weitgehend unverstanden.

Vor diesem Hintergrund ist das HIRI im Mai 2017 aus einer Partnerschaft zwischen dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und der Julius-Maximilian-Universität Würzburg (JMU) hervorgegangen.

Die in der Infektionsforschung sehr gut aufgestellte Universität Würzburg verfügt über herausragende Expertise in der Erforschung der Rolle von RNAs bei Infektionen und mit Prof. Jörg Vogel über einen der weltweit führenden RNA-Forscher.

Das HZI als größte deutsche Infektionsforschungseinrichtung hat eine im akademischen Bereich einzigartige Pipeline aufgebaut, die von der Entdeckung neuer Therapietargets und Wirkstoffkandidaten bis zur Entwicklung neuer Antiinfektiva reicht.

Mit der Gründung des HIRI konnten die bestehenden intensive Kooperationen zwischen den beiden Mutterinstitutionen weiter ausgebaut und gebündelt werden.

Für das HZI bedeutet das HIRI die Erweiterung seines Forschungs-Portfolios um ein Gebiet mit außerordentlich hohem Innovationspotenzial, für die Universität Würzburg den Anschluss an die leistungsfähige Infektionsforschungsregion Braunschweig/Hannover und den Forschungsbereich Gesundheit der Helmholtz-Gemeinschaft.

Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ist die größte Wissenschaftsorganisation in Deutschland. Sie ist ein Zusammenschluss von 18 naturwissenschaftlich-technischen und biologisch-medizinischen Forschungszentren. Der Auftrag der Helmholtz-Gemeinschaft ist Forschung, die wesentlich dazu beiträgt, große und drängende Fragen von Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft zu beantworten.

Zusammengefasst bietet die Gründung des HIRI die einzigartige Möglichkeit, die Infrastruktur und Kompetenznetzwerke beider Gründungseinrichtungen zu verknüpfen und damit Synergien zu schaffen.


WAS WIR TUN

Wissenschaftler am HIRI untersuchen so genannte Ribonukleinsäuren (RNA) und ihre Rolle bei Infektionskrankheiten. RNAs sind Abschriften des genetischen Materials und dienen unter anderem als Träger der genetischen Information, haben darüber hinaus aber auch weitreichende regulatorische Funktionen.

Bei einer Infektion treten die RNA-Moleküle eines Krankheitserregers mit denen der infizierten Zelle in Kontakt, um dem Erreger das Überleben und die Vermehrung im Wirt zu ermöglichen.

Über diese regulatorische Rolle der RNAs bei Infektionen ist nach wie vor nur wenig bekannt. Genau hier setzt die Forschung des HIRI an:

Basierend auf neuesten Forschungserkenntnissen an der Schnittstelle von RNA und Infektionsforschung werden am HIRI in einem ganzheitlichen Forschungsansatz innovative Therapieansätze entwickelt und durch die Etablierung pharmazeutischer Darreichungsformen klinisch nutzbar gemacht.

 

 

AKTUELLES THEMA: SARS-COV-2

Die Einbeziehung neuer Themen in die RNA-Forschung ist ein Kernelement in unserem Forschungskonzept. Angesichts der aktuellen SARS-CoV-2-Pandemie hat das HIRI sofort damit begonnen, die grundlegenden Eigenschaften des Virus zu erforschen:

Das gemeinsame Ziel unserer Forschungsanstrengungen zum neuartigen Coronavirus am HIRI ist es, Erkenntnisse über grundlegende Merkmale des Infektionsprozesses und der Krankheitsentstehung zu gewinnen, um die Achillesferse von SARS-CoV-2 zu identifizieren. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Einleitung der zweiten Phase: Die Nutzung der neu gewonnenen Erkenntnisse zur Entwicklung wirksamer Behandlungen gegen SARS-CoV-2 und andere Coronaviren, um dieser und künftigen Pandemien entgegenzuwirken.

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ARBEITSETHIK & INFRASTRUKTUR

Die enge Verknüpfung von Forschung und Management ist für unsere Arbeit am HIRI von großer Bedeutung. Wir streben nach Exzellenz innerhalb und außerhalb des Labors. Daher stellt HIRI modernste Infrastruktur und Spitzentechnologien zur Verfügung, um wissenschaftlichen Fortschritt, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Outreach-Aktivitäten zu fördern. Um eine gute Work-Life-Balance zu ermöglichen, haben wir eine familienfreundliche Atmosphäre geschaffen; mit flexiblen Arbeitszeiten, einem Eltern-Kind-Zimmer und regelmäßigen sozialen Aktivitäten.


WERDEN SIE TEIL DES HIRI

Ihre Chance, an der Zukunft von RNA & Infektion mitzuwirken! Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Karriere am HIRI und informieren Sie sich über unsere aktuellen Stellenangebote. Wir sind immer auf der Suche nach qualifizierten und motivierten Talenten, um unsere Mission zur Erforschung der Rolle von RNA in Infektionen voranzubringen.

 

JOBS

Graduiertenprogramm “RNA & Infection”

Mit unserem Ausbildungsprogramm für Hochschulabsolventen werden Wissenschaftler der nächsten Generation so ausgebildet und gefördert, dass sie Spitzenforschung an der Schnittstelle von RNA und Infektionsbiologie betreiben können. Informieren Sie sich über die Details des Programms und über aktuelle Ausschreibungen.

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