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An der Schnittstelle von Wissenschaft und Organisation

3 Fragen an die Freiwillige Yara

Seit August 2025 absolviert Yara ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Wissenschaft am Helmholtz-Institut Würzburg (HIRI). Dort unterstützt sie die Verwaltung und Kommunikation und erhält spannende Einblicke in das Forschungsmanagement eines jungen internationalen Instituts.

Yara erzählt in unserer Reihe „3 Fragen an …“, warum sie sich für ein FSJ an der Schnittstelle von Wissenschaft und Organisation entschieden hat, welche Aufgaben sie besonders spannend findet und was sie anderen empfiehlt, die überlegen, ein FSJ zu machen.

Warum hast du dich für ein FSJ am HIRI entschieden, und war es die richtige Entscheidung? 

Während meiner letzten Schuljahre habe ich gemerkt, dass ich nach dem Abitur Abstand vom klassischen Lernen und vor allem vom Klausurenstress brauche. Gleichzeitig war mir noch gar nicht so klar, welchen Weg ich danach einschlagen möchte. Ein FSJ erschien mir als gute Möglichkeit, Zeit zu gewinnen, mich zu orientieren und persönlich weiterzuentwickeln.

Das klassische FSJ in der Pflege oder Kinderbetreuung hat mich jedoch nie angesprochen. Deshalb habe ich gezielt nach etwas gesucht, das besser zu meinen Interessen passt. Durch Zufall bin ich auf das HIRI gestoßen – und die Kombination aus Wissenschaft, Organisation und der Einblick in eine große Forschungsgemeinschaft wie die Helmholtz-Gemeinschaft hat mich direkt überzeugt.

Jetzt, kurz vor dem Ende meines FSJ, kann ich sagen: Es war genau die richtige Entscheidung. Ich wurde herzlich aufgenommen, habe mich von Anfang an als Teil des Teams gefühlt und konnte Erfahrungen sammeln, die mir sonst verwehrt geblieben wären. Durch die Arbeit – ob am Computer mit neuen Programmen oder im Austausch mit Kolleg:innen – habe ich nicht nur viel gelernt, sondern auch herausgefunden, welche Stärken in mir stecken und was mich begeistert.

Wie sieht dein Alltag aus, und was macht dir daran am meisten Spaß? 

Mein Alltag am HIRI ist sehr abwechslungsreich. Natürlich gibt es Aufgaben, die regelmäßig anfallen, aber eigentlich gleicht kein Tag dem anderen. Immer wieder kommen spontane Tätigkeiten dazu, die den Arbeitsalltag spannend machen und dafür sorgen, dass es nie eintönig wird.

Besonders schätze ich die Freiheit, die ich hier habe – sowohl bei der Gestaltung der Arbeitszeit als auch bei der Wahl der Bereiche, in denen ich mitarbeiten möchte. Freiwillige sind nicht auf ein einziges Aufgabenfeld festgelegt und verbringen zum Beispiel nur Zeit in der Kommunikation. Je nach Interesse kann man auch das Labor, den technischen Betrieb und die IT-Abteilung kennenlernen.

Am meisten Spaß macht mir die Mischung aus Abwechslung, Verantwortung und Teamgefühl. Ich fühle mich wirklich eingebunden und ernst genommen. Das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird, motiviert mich jeden Tag aufs Neue.

Was würdest du jemandem raten, der gerade überlegt, ein FSJ zu machen?

Ich würde jedem raten, ein FSJ zu absolvieren. Auch ich hatte anfangs die Sorge, nach dem Jahr „hinterherzuhängen“, weil viele aus meinem Jahrgang direkt mit Studium oder Ausbildung gestartet sind. Heute weiß ich, dass diese Bedenken völlig unbegründet waren.

Im FSJ am HIRI hatte ich die Chance, mich selbst besser kennenzulernen, meine Stärken zu entdecken, über mich hinauszuwachsen und herauszufinden, was mir für meine Zukunft wichtig ist. Auf diesem Weg habe ich hier am HIRI, quasi nebenbei, unglaublich viel dazugelernt – fachlich wie persönlich – und Einblicke bekommen, die man so nicht überall erhält. Zudem durfte ich viele nette Leute kennenlernen und ein erstes Gefühl dafür entwickeln, wie es ist, im Arbeitsleben zu stehen. Wenn du also noch unsicher bist, wohin dein Weg dich führen soll, oder einfach einmal etwas ganz anderes als Schule erleben möchtest, dann kann ein FSJ – gerade am HIRI – genau die richtige Entscheidung sein.

Nachfolge gesucht

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