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Humboldt-Stipendiat erforscht Darminfektionen am Helmholtz-Institut Würzburg

Gastwissenschaftler Irah King erhält Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis

Von Oktober 2026 bis Juli 2027 forscht Irah King von der McGill University in Montreal, Kanada, am Helmholtz-Institut Würzburg (HIRI). Seinen Forschungsaufenthalt ermöglicht der Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert.

King ist Professor für Mikrobiologie und Immunologie an der McGill University sowie Direktor des dortigen Zentrums für Mikrobiomforschung. In seiner Forschung konzentriert er sich auf einen komplexen Lebensraum: den menschlichen Darm. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf Infektionskrankheiten und das Immunsystem der Schleimhäute, welche eine Eintrittspforte für Krankheitserreger darstellen.

Am HIRI wird King unter anderem mit Emmanuel Saliba zusammenarbeiten, der die Gruppe „Einzelzellanalyse“ am Institut leitet. 

Der Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis

Die Alexander von Humboldt-Stiftung verleiht jährlich etwa 20 Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreise an international anerkannte Wissenschaftler:innen aus dem Ausland und würdigt damit deren herausragende Forschungsleistungen. Der Preis trägt den Namen des deutschen Astronomen und Mathematikers Friedrich Wilhelm Bessel (1784-1846) und ist Teil des 1.000-Köpfe-Plus-Programms des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

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Foto: Katja Gollas (Hintergrund erweitert durch HIRI)